Bekleidung der Jugendfeuerwehrmitglieder

Entsprechend der Bekleidungsrichtlinie der Deutschen Jugendfeuerwehr sollen Jugendliche

tragen.

Die Entscheidung, was genau zu tragen ist, trifft der zuständige Kommandant.

 

Auszüge

Ergänzung (Bayerischer Gemeindeunfallversicherungsverband Bayerische Landesunfallkasse)

"Bei Tätigkeiten, bei denen die Gefahr von Handverletzungen besteht, müssen den Angehörigen der Jugendfeuerwehr Schutzhandschuhe zum Schutz vor mechanischen Gefährdungen (Schnitt, Stich, Scheuern) zur Verfügung gestellt und von diesen benutzt werden.

Wir empfehlen Schutzhandschuhe die den sicherheitstechnischen Anforderungen der Feuerwehrschutzhandschuhe für den aktiven Feuerwehrdienst entsprechen (DIN EN 388 "Schutzhandschuhe gegen mechanische Risiken"; zurückgezogenen DIN 4841). Volle Schutzwirkung und Akzeptanz bei der Benutzung der Schutzhandschuhe können nur erreicht werden, wenn für die Hände der Kinder und Jugendlichen passende Schutzhandschuhgrößen beschafft werden. Handschuhe aus einer Stoff-Leder-Kombination bieten nicht den Schutz, den ein Schutzhandschuh aus Leder mit den o. g. Merkmalen gewährleistet. Der vermeintliche finanzielle Vorteil bei der Beschaffung der Stoff-Leder-Handschuhe wird außerdem oftmals durch eine kürzere Lebensdauer kompensiert."

Deutsche Jugendfeuerwehr Nov. 2012

"Bei der Bekleidungsrichtlinie bezieht sich die neueste Aktualisierung auf den Punkt V. Schutzhandschuhe:

"Passende Fünffingerhandschuhe mit gutem Tastgefühl und einem hohen Tragekomfort. Erforderlich sind Verstärkungen an Daumen, Handinnenfläche und Handrücken. Insgesamt muss der Handschuh den genormten Anforderungen der EN 388 (mindestens in den Stufen 1/1/1/1) entsprechen. Das Handgelenk muss abgedeckt sein. Eine dauerhafte Überlappung von Schutzhandschuh und Jacke muss während des Tragens zu jedem Zeitpunkt gewährleistet sein. Die Farbgestaltung hat nur in den Farben schwarz, grau und/oder blau zu erfolgen. Reflexstreifen sind optional möglich.""

Ergänzung Dez. 2012 (JF Oberbayern)

Wer die aktuelle Richtlinie gelesen hat, dem wird sicherlich aufgefallen sein, dass neben der DIN 388 (wäre ein einfacher Arbeitshandschuh wie man ihn auch im Baumarkt kriegen kann) die Leistungsstufen 1/1/1/1 (diese 1/1/1/1 ist zwar nicht sehr hoch aber gewähren immerhin einen gewissen Mindestschutz) erforderlich sind (die erfüllt der einfach Baumarkthandschuh nicht !). Der GUVV Bayern hat sich bisher immer für eine höhere Stufe ausgesprochen. Da jedoch die DJF sicher auch eine gewisse Abstimmung mit den Versicherungs-trägern mit dieser Veröffentlichung getroffen hat, wird jetzt beim Bayerischen GUVV entsprechend angefragt, ob auch in Bayern nach dieser Richtlinie der DJF vorgegangen werden kann. Erst wenn wir auch vom Versicherungsträger in Bayern das O. K. haben können wir in Bayern im JF-Bereich nach diesen Vorgaben verfahren (allerdings auch dann mit der –leider aufgenommenen - Farbgestaltung). Die Richtlinie fordert aber auch, dass das Handgelenk dauerhaft (unabhängig von der Bewegung/Stellung von Hand und Armen) abgedeckt sein muss (dauerhafte Überlappung von Jacke und Handschuh!).